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Praxissemester USA

Der zweite Tag

Nachdem jetzt auch der letzte meiner Komolitonen sich einen Blog angelegt hat (natürlich _nur_ zur Erinnerung, damit der Praxissemesterbericht nachher leichter von statten geht), muss ich ja geradezu meinen heutigen Tag kommentieren.

Diesmal machen wir das andersrum, von jetzt nach heute morgen. Jetzt habe ich nämlich gerade ein Zimmer in Frankfurt beim Hotel Alleenhof bestellt, da ich ja am Montag meinen Konsulatstermin habe und ich keinerlei Bock habe morgens um 4:00 aufzustehen um rechtzeitig um 9 Uhr im Konsulat zu sein. Und jetzt so als Großverdiener fallen die 55,-€ auch nicht so ins Gewicht 🙂

Ansonsten verlief der Tag recht unspektakulär, ich hab die restlichen Use-Cases durchgelesen, Mittag gegessen (Hünchen-Hawaii mit Kroketten. Es waren übrigens genau fünf Stück) und endich meine Zutrittskarte erhalten. Die kann gleich drei Dinge auf einmal: Zutritt verschaffen, Zeit abstempeln und Geld aufladen. Wahnsinn, gell? 🙂

Desweiteren wurde mir dann nochmal erörtert was ich eigentlich so ungefähr alles machen darf, ums gleich zu verewigen, werde ich es hier breittreten:

Softwaretests

Ja, genau so spektakulär 🙂 Als allererstes hab ich eine knapp 100seitige Diplomarbeit zum Thema „Wirksamkeit von Softwaretests bei eingebetteten Systemen“ in die Hand gedrückt gekriegt, das wird jetzt die Abendlektüre. Ansonsten bin ich die nächsten vier Wochen damit beschäftigt, die Use-Cases zu verstehen, die Systemarchitektur zu verinnerlichen, mit den Use-Cases zu arbeiten, anhand dieser Use-Cases Tests zu machen und evtl. auch eigene Tests zu erstellen und natürlich noch ein bißchen Handwerkszeug, sprich Kabel verlegen, Kabelkanal benutzen, Aderendhülsen anbringen und den Rack für das System das ich betreue aufbauen. Das übliche halt 🙂

Dann sollten die vier Wochen auch irgendwie rum sein (sind ja nur 20 Arbeitstage) und ich darf in die USA. Vorrausgesetzt das mit dem Visum wird was, da mir mein Legal Sponsor erst am Donnerstag sagen kann, ob ich das Vorformular fürs Visum (DS 2019) in den Händen halten darf oder nicht. In den USA darf ich dann das System aufbauen, verkabeln, flashen, konfigurieren, minimaltesten und danach dann richtig testen.

Sinn der Sache ist nämlich, die Fehler in dem System schon frühzeitig zu erkennen und nicht erst Wochen vor dem eigentlichen Release oder sogar erst beim Kunden. Früherkennung wird großgeschrieben. Verständlich.

So, das wars dann auch schon für heute, man spricht sich dann wieder morgen 🙂 Achso: Das Wetter von heute morgen hat sich gott sein Dank nicht bis heute Abend gehalten und ich konnte im Trockenen nach Hause radeln…

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Praxissemester

Moin

Temperaturen um die 0°C, Schneeregen und trübes Wetter. Auf in den zweiten Tag!

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Praxissemester

Der erste Tag

Nachdem ich die Nacht nicht wirklich gut geschlafen hatte, bin ich heute morgen um 7:30 im Geschäft gewesen und hab gleich mal 10 andere Praktikanten getroffen. Sind aber alles VWL/BWL oder Wirtschaftsingenieure. Nagut, zwei waren auch Maschinenbauer.

Vormittags wurde erstmal das Organisatorische geklärt (Lohnsteuer, Parkplätze, Rauchverbot, usw.) und dann durfte ich in meine Abteilung. Dort hab ich erstmal einen Grobüberblick gekriegt was ich eigentlich für ein Produkt nachher verstehen muss und wurde dann gleich an ein „paar“ Use-Cases gesetzt. Es sind 135 „grobe“ Use-Cases, die jeweils noch weiter aufgegliedert werden, so das am Ende über 2000 Cases rauskommen. Naja, immerhin hab ich schon ca. 70 Cases durchgelesen. Kann also noch ne Weile dauern.

Zum Mittagessen gabs dann Gabelspaghetti (die heissen so, weil man dafür keinen Löffel brauch und sie nur mit der Gabel essen kann (ohne sie aufzudrehen) ). Riesige Portion für 2,80€ inkl. Salat und Nachtisch, da kann man nicht meckern. Mein erstes Meeting hab ich auch schon hinter mir, durfte nämlich gleich am monatlischen Info-Meeting teilnehmen. Dort wurde grob die finanzielle Situation dargestellt, der Projektfortschritt, die Meilensteine usw. Und danach noch ein grober Abriss über einen Vortrag auf der „Embedded Systems“ den einer sich angehört hat. Der hat darüber referiert wie man UML und Design Patterns auch im Embedded Bereich nutzen kann. Irgendwie hatte ich noch nie das Gefühl das ich irgendwelches Wissen auch konstruktiv anwenden kann, und heute gleich den ganzen Tag lang. Wahnsinn.

Passend zum Feierabend schiffts jetzt wie aus Kübeln, aber das Zimmer ist trocken und die Simpsons fangen gerade an 🙂

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Praxissemester Studium

Der erste Abend

Tja, wo soll man anfangen zu erzählen. Heute gings los in Richtung Praxissemester. Erster Zwischenhalt: Die Wohnung in Schopfheim, dort verbringe ich die nächsten vier Wochen. Jetzt muss nur noch ich und mein Fahrrad mit der Bahn dorthin.

Gesagt getan, auf Höhe von Horb (der Zug ging über Böblingen – Herrenberg – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen) merkte ich dann das ich den Haustürschlüssel meiner Mutter noch einstecken hatte. Sehr gut. Also innerhalb eines GSM-Funklochs (das ca. die ganze Strecke dauerte) versucht meine Mutter zu informieren, die ist dann mit meinem Papa hinter mir hergedüst. Treffpunkt: Singen. Sehr gut, gleich den Sonntagnachmittag meiner Eltern verplant. Gelungener Einstieg in das organisierte Leben 🙂