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Toller Titel, ist das Datum von heute, nur in der englischen Darstellungsweise. Heute ist ja auch der „Huldigt der Zahl PI“-Tag. Was es alles gibt.

Kommen wir zu der Zusammenfassung der letzten Tage, es ist eine Menge passiert, und meistens kam ich nicht dazu es hier zu veröffentlichen. Deswegen wird dies hiermit und sofort nachgeholt:

  • Inzwischen kann ich Boxen flashen. Was bedeutet: Ich kann den FPGA flashen und danach noch das Bios der Box. Näheres wird nicht erwähnt
  • Tank Gauging aus der Sicht des Marketings ist doch ziemlich interessant. Bisher kannte ich nur die Entwicklersicht, aber mal aus dem eigenen Teller auszusteigen um über einen fremden Tellerrand zu blicken hat durchaus Vorteile.
  • Postsendeanträge die nicht funktionieren sind lästig. Und da Nacharbeit teuer ist, hab ich 40 € und 6h Zeit investiert um ein Formular aus Karlsruhe zu besorgen das für mein Visum unentbehrlich ist. Ärgerlich wenn man Vorbereitungen trifft und diese absagen muss, weil eine „fremde“ Macht einem einen Strich durch die Rechnung macht
  • Refactoring ist ein interessantes Thema. Dazu werde ich noch einen eigenen Artikel schreiben.
  • Das Visum J-1 wurde inzwischen genehmigt (der Termin im US-Konsulat Frankfurt war heute) und wird mir im Laufe der nächsten Woche postalisch zugesandt. Ärgerlich ist es nur wenn man Stunden warten muss, weil sich andere Leute nicht an die Vorschriften halten und den kompletten Sicherheitscheck aufhalten, weil Sie mal nicht eine Stunde auf ihr Handy verzichten können. Auf jeden Fall kann der Flug jetzt gebucht werden.
  • Getoastetes Toast mit Schweinerückensteak und Champignonsahnesoße mit gemischtem italienischem Salat ist unglaublich lecker. Interessanterweise kann man mit Fleischkäse auch ein Cordon Bleu machen und das schmeckt dann sogar.

Formalitäten

So, nur für mich selber zur Erinnerung der grobe Plan der nächsten Monate:

  • 11.03. – 25.03. Hoffentlich baldiges Abschliessen meines Visums
  • um den 01.04.: Abflug nach Indianapolis
  • 01.05. Abgabe des Zwischenberichts an meinen Prof.
  • 31.07. Beantragung eines Arbeitszeugnisses von E+H
  • 15.09. – 01.10. Praxisnachbereitung
  • 1. Vorlesungswoche: Abgabe des Arbeits- und Erfahrungsberichtes und des Laufzettels mit Anlagen

Der zweite Tag

Nachdem jetzt auch der letzte meiner Komolitonen sich einen Blog angelegt hat (natürlich _nur_ zur Erinnerung, damit der Praxissemesterbericht nachher leichter von statten geht), muss ich ja geradezu meinen heutigen Tag kommentieren.

Diesmal machen wir das andersrum, von jetzt nach heute morgen. Jetzt habe ich nämlich gerade ein Zimmer in Frankfurt beim Hotel Alleenhof bestellt, da ich ja am Montag meinen Konsulatstermin habe und ich keinerlei Bock habe morgens um 4:00 aufzustehen um rechtzeitig um 9 Uhr im Konsulat zu sein. Und jetzt so als Großverdiener fallen die 55,-€ auch nicht so ins Gewicht 🙂

Ansonsten verlief der Tag recht unspektakulär, ich hab die restlichen Use-Cases durchgelesen, Mittag gegessen (Hünchen-Hawaii mit Kroketten. Es waren übrigens genau fünf Stück) und endich meine Zutrittskarte erhalten. Die kann gleich drei Dinge auf einmal: Zutritt verschaffen, Zeit abstempeln und Geld aufladen. Wahnsinn, gell? 🙂

Desweiteren wurde mir dann nochmal erörtert was ich eigentlich so ungefähr alles machen darf, ums gleich zu verewigen, werde ich es hier breittreten:

Softwaretests

Ja, genau so spektakulär 🙂 Als allererstes hab ich eine knapp 100seitige Diplomarbeit zum Thema „Wirksamkeit von Softwaretests bei eingebetteten Systemen“ in die Hand gedrückt gekriegt, das wird jetzt die Abendlektüre. Ansonsten bin ich die nächsten vier Wochen damit beschäftigt, die Use-Cases zu verstehen, die Systemarchitektur zu verinnerlichen, mit den Use-Cases zu arbeiten, anhand dieser Use-Cases Tests zu machen und evtl. auch eigene Tests zu erstellen und natürlich noch ein bißchen Handwerkszeug, sprich Kabel verlegen, Kabelkanal benutzen, Aderendhülsen anbringen und den Rack für das System das ich betreue aufbauen. Das übliche halt 🙂

Dann sollten die vier Wochen auch irgendwie rum sein (sind ja nur 20 Arbeitstage) und ich darf in die USA. Vorrausgesetzt das mit dem Visum wird was, da mir mein Legal Sponsor erst am Donnerstag sagen kann, ob ich das Vorformular fürs Visum (DS 2019) in den Händen halten darf oder nicht. In den USA darf ich dann das System aufbauen, verkabeln, flashen, konfigurieren, minimaltesten und danach dann richtig testen.

Sinn der Sache ist nämlich, die Fehler in dem System schon frühzeitig zu erkennen und nicht erst Wochen vor dem eigentlichen Release oder sogar erst beim Kunden. Früherkennung wird großgeschrieben. Verständlich.

So, das wars dann auch schon für heute, man spricht sich dann wieder morgen 🙂 Achso: Das Wetter von heute morgen hat sich gott sein Dank nicht bis heute Abend gehalten und ich konnte im Trockenen nach Hause radeln…