Kinokritik: Cloud Atlas

Gerade lümmel ich in Helsinki rum und vorgestern abend hatte ich Zeit. Allerdings war ich unmotiviert irgendwas größeres zu unternehmen, geschweige denn mir für Donnerstag Abend was zu suchen.

Also, im Kino war ich schon ne ganze Weile nicht mehr, grad noch ein Grund mehr da was nachzuholen. Die Wahl war zwischen „The Great Gatsby“, „The Lone Ranger“ und „Cloud Atlas“.

Lone Ranger hab ich gleich aussortiert, die Kritiken sagen alle, dass der Film nicht besonders ist. Und irgendwie mag ich gerade auch Johnny Depp nicht. Zwischen Gatsby und Atlas wars ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gewonnen hat dann Cloud, weil ich bei Gatsby schon das Buch gelesen hatte 🙂

Alles in allem ist der Film ganz schön lang. Und ganz schön durcheinander. Ich schieb es einfach mal darauf, dass ich müde war, dass ich teilweise echt nicht mehr folgen konnte. Beeindruckend war aber auf jeden Fall, wie z.B. Tom Hanks in diversen Rollen komplett unterschiedlich rüber kam, quasi zum ersten Mal hab ich einen Schauspieler gesehen, der auch mehrere Rollen gespielt hat. Meist werden die Schauspieler immer in dieselben Rollen geworfen, diesmal durften alle zeigen was sie so können. Besonders gut fand ich den Teil der Geschichte der in 2012 stattfand, als Cavendish im Altersheim versucht zu fliehen und Soylent Green spoilert 🙂

Ich würde dem Film eher so eine 7 (von 10) geben, weil da doch arg viel Geschichte untergebracht wird. Hier wäre ein Mehrteiler mal eher angebracht 🙂