EJB 3.1 – Charakteristiken

Ich beschäftige mich gerade mit EJBs. Und damit ich das alles verstehe, blog ich halt immer wieder bissle was 🙂

Was ist eigentlich eine EJB? Ich mach es mir einfach und ĂĽbersetz einfach den passenden Teil aus der JSR 318 Abschnitt 2.3.1 Characteristics of Enterprise Beans

Die wesentlichen Teile einer Enterprise-Beans sind:

  • Eine Enterprise-Bean enthält normalerweise Geschäftslogik die auf den Daten des Geschäftes operiert
  • Die Instanzen einer EJB werden zur Laufzeit durch einen Container verwaltet.
  • Eine EJB kann zur Deployment-Zeit verändert werden, indem man ihre Umgebungsvariablen verändert.
  • Verschiedene Serviceinformationen, wie beispielsweise Transaktionen und Sicherheitsattribute, können zusammen mit der Geschäftslogik einer EJB-Klasse anhand von Annotations oder XML-Deployment-Deskriptoren spezifiziert werden. Diese Meta-Informationen können von anderen Werkzeugen während der Anwendungs-Zusammenstellung oder des Deployments genutzt werden.
  • Der Zugriff fĂĽr Clients wird ĂĽber den Container verwaltet in dem die EJBs deployed wurden.
  • Wenn die EJB nur Dienste anbietet die durch die EJB-Spezifikation vorgegeben sind, dann kann diese Bean in jeglichen EJB-kompatiblen Container deployed werden. Speziellere Container können zusätzliche Dienste, die ĂĽber die Spezifikation hinaus gehen, anbieten. Eine EJB die auf solche zusätzlichen Dienste zugreift, kann nur in solche Container deployed werden, die einen solchen Service anbieten.
  • Eine EJB kann in eine zusammengestellte Anwendung eingefĂĽgt werden, ohne das irgendwas am Quellcode geändert werden muss. Auch ein erneutes Kompilieren ist nicht notwendig.
  • Der Bean-Provider definiert die Client-Sicht einer EJB. Dies kann manuell geschehen, oder automatisch durch Anwendungs-Deployment-Werkzeuge. Die Client-Sicht wird weder durch den Container oder den Server beeinflusst in dem die Bean deployed wurde. Somit ist sichergestellt das sowohl die Bean als auch ihre Clients in verschiedene Umgebungen deployed werden können, ohne Ă„nderungen vorzunehmen oder neu zu kompilieren.

Dies ist eigentlich alles selbstverständlich und logisch, aber man muss ja mal klein anfangen 🙂