4th of July & Hancock

Nunja, Independance Day. Irgendwie hab ich mir mehr erwartet. War eigentlich nur ein zu gross geratenes Sylvester. Wenigstes war es ein Feiertag, also nix mit Arbeiten 🙂

Nunja, am Freitag erstmal bissle ausgeschlafen, dann bin ich in Hancock gegangen. An sich kein schlechter Film. Grossartiges Popcorn-Kino mit unerwarteter Wendung im 2. Drittel des Films. Ich fand ihn gut, gibt schonmal 8 von 10 Punkte. Passend zum Film (Hauptperson heisst ‚John Hancock‘), gibt’s jetzt auch noch bisschen Geschichtsunterricht.

Der Film ist ja am 3. Juli in die Kinos gekommen, also fast puenktlich zum Independance Day. Waehrend in Europa dieser Name eher in direkten Bezug zum Alien-Spektakel mit Will Smith steht, ist es der Tag der Unabhaengigkeit der ‚Amerikaner‘ von den Englaendern (4. Juli 1776). Gut, mein britischer Chef meinte dazu eher: ‚Der Tag an dem wir endlich die vermaledeiten Amerikaner losgeworden sind‘. Nunja, auf jeden Fall wurde dort die beruehmte ‚Declaration of Independance‘ verfasst. Und dort hat auch John Hancock unterschrieben und zwar als Erster. Bedingt durch die Tatsache das er Erster war und dass seine Unterschrift etwas gross geraten ist, wird in Amerika gerne gesagt: „please put your John Hancock here“, im Sinne von „bitte hier unterschreiben“. Mir faellt dazu kein deutsches Aequivalent ein.

Nach dem Film hat es geregnet wie bloed, so dass ich mich dagegen entschieden habe das begleitende Festival zum Feuerwerk zu bestaunen. Ich hab mich darauf beschraenkt am Abend nach Indianapolis reinzufahren und mit zehntausenden von Leuten gemeinsam ein paar hochexplosive Boden-Luft-Geschosse anzuschauen. War ganz nett, kann man nix gegen sagen. Danach war das uebliche Verkehrschaos, wenn ‚ploetzlich‘ tausende von Leuten in die selbe Richtung wollen. Nunja, die halbe Stunde Fahrt hat somit 1,5 Stunden gedauert. Was tut man nicht alles fuer ein Erlebnis 🙂

Rest des Wochenendes war unspektakulaer, hauptsaech downtown gebummelt und Diablo 2 gespielt. Fotos gibts keine, alle die ich gemacht hab, sind verwackelt und doof. Fuer so Sachen brauch ich ein Stativ und eine andere Kamera.

Get Smart & The Strangers

Nunja, auf am Wochenende war ich wieder in zwei Filmen. Diesmal waren es Get Smart und The Strangers.

The Strangers

Ein komischer Film. Faellt ins Genre Psychothriller. Ich fand ihn furchtbar schlecht, obwohl Liv Tyler mitspielt. Naja, wer so Filme mag, der soll sich so Filme anguggn, aber nach „The Happening“ und „The Strangers“ langt mir das erstmal. 3 von 10 Punkten.

Get Smart

Agenten-Action-Komoedie. Uebergewichtiger Buerohengst wird zum Spezialagenten der die Welt rettet. Oder zumindest den US-Praesidenten, was aber eh fast dasselbe ist. Nunja, der Film ist witzig, hat ein paar gute Szenen und macht Spass beim Zusehen. Ich find ihn gut und kann ihn empfehlen, 7 von 10 Punkten

Kinofilme, ein Ueberblick

Nachdem ich gerade meinen Kinofilmpost (siehe hier: Kinofilme) auf einen neueren Stand gebracht habe, ist mir aufgefallen, dass ein paar Filme fehlen, bzw. ein Kommentar dazu. Deswegen kommt hier die Kurzkritik:

The Forbidden Kingdom

Jackie Chan und Jet Li in einem Martial Arts Film. Naja, was soll man erwarten, ein paar gute Kampfszenen, typischer Jackie Chan Humor und eine vorhersehbare Story. Trotzdem gute Abendunterhaltung, ich geb mal 6 von 10 Punkten.

Forgetting Sarah Marshall

Guter Film, wenn auch eher ein typischer „Paar“-Film. Aber auch mit witzigen Szenen und (vorsicht Spoiler) ich wuerde mir gerne das Vampir-Puppen-Musical in Echt anschauen 🙂 7 von 10 Punkten.

Chronicles of Narnia, Prince Caspian

Ich steh ja brutal auf Fantasy und Science-Fiction. Den ersten Teil fand ich schon gut, wenn auch bissle Kinderbuchlastig. Der zweite ist aehnlich, aber auch gut. Ist nichts was man unbedingt sehen muss, wenn man das Genre aber mag, dann sollte man sich das antun. 6.5 von 10 Punkten.

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull

Indiana Jones. Was soll ich sagen. Bin „Fan“. Alle Filme angeguckt (ja, alle 3 🙂 ) und natuerlich auch die Computerspiele dazu gespielt. Wobei ich sagen muss, dass ich tatsaechlich nur das Spiel „Fate of Atlantis“ durchgespielt habe, die Anderen fand ich doof 🙂 Der Film selber ist gut, auch wenn die Herren Lucas und Spielberg das Ganze in einer Materialschlacht versuchen spannend zu machen. Und das Ende ist erst recht komisch, keine Ahnung, vielleicht zuviel SciFi-Beeinflussung. Aber gut und solide. 8 von 10 Punkten.

You Don’t Mess with the Zohan

Gestern angeguggt, ein Adam Sandler Film. Exzellent, sehr witzig, gute Schauspieler, spielt ‚ein bissle‘ auf die ‚alle die dem Islam angehoeren sind Terroristen‘-Handhabe in den USA an. Und auf den Palaestina/Israel-Dauerkonflikt. Ich find ihn gut, politische Seitenhiebe, Adam Sandler. 9 von 10 Punkten.