Olympia

… interessiert mich jetzt eigentlich eher weniger. Ausser der Medaillenspiegel, sowas finde ich dann interessant. Weils für 2008 noch zu früh ist, hier die Statistik für 2004:

  1. Vereinigte Staaten 103
  2. China 63
  3. Russland 92
  4. Australien 49
  5. Japan 37
  6. Deutschland 49

Die Liste ist offiziel und es sind einfach nur alle Medaillen aufsummiert. Wenn wir jetzt mal die Einwohnerzahlen dazuziehen:

  1. China 1.321.000.000
  2. Vereinigte Staaten 303.346.630
  3. Russland 142.400.000
  4. Japan 127.417.245
  5. Deutschland 82.244.000
  6. Australien 21.360.000

Gut, die Zahlen sind teilweise von 2005 – 2008, aber sollte nicht soviel ausmachen. Jetzt gehen verteilen wir die Medallien mal auf die Einwohner:

  1. Australien 2294,0 * 10^-9
  2. Russland 646,0 * 10^-9
  3. Deutschland 449,9 * 10^-9
  4. Japan 384,6 * 10^-9
  5. USA 339,5 * 10^-9
  6. China 47,7 * 10^-9

Gut. Die Zahlen sind unglaublich klein, aber man sieht, wenn man einfach mal davon ausgeht das jedes Land gleich viele gute Sportler produzieren könnte, das Australien UNGLAUBLICH gut ist und das China unglaublich verliert. Klar, das ist Statistik fürn Arsch, weil in China nicht jeder dieselben Chancen hat ein Sportler zu werden wie in Australien, aber so sind Statistken: Zusammenhänge herstellen, wo keine sind.

PS: Deutschland 4tw 🙂

And the story continues …

Sodala. Ein weiterer Tag bricht an und ich muss noch schnell die Ereignisse des letzten Tages preisgeben.

Ich hab die besagte Diplomarbeit bereits durchgelesen und nehme mir jetzt die nächste vor, dasselbe Thema, nur ein anderes System das untersucht wurde. Ich durfte auch dem Diplomarbeit-Auditorium (da wo dann die Note entsteht) beiwohnen und hab so noch ein paar mehr Einblicke in die Diplomarbeit gekriegt. Bis zum Mittagessen habe ich dann versucht meinen ersten Test-Master durchzuführen, ist erstmal daran gescheitert das ich eine Option in der Weboberfläche des Gerätes nicht auswählen konnte. Spontan wusste keiner warum das nicht geht, aber für mich war es dann eh Zeit für den offiziellen Praktikantennachmittag.

Dieser began um 13:30 und endete (als bezahlte Arbeitszeit) um 18:10, wobei alle (knapp 35 Praktikanten/Diplomanten) dann noch ne Runde Kegeln gegangen sind im Nachbardorf. Dort habe ich mich dann mit zwei Japanern (beide männlich), zwei Südafrikanern (männlich/weiblich)  und einem Norweger unterhalten. Anstregend so eine Konversation komplett auf Englisch. Aber ich hab ein neues Wort gelernt (bzw. erstmal nur dieses behalten): „hoppy“. Was nichts anderes bedeutet als „schmeckt nach Hopfen“. Das war der Kommentar des Südafrikaners zum hellen Weizenbier 🙂 Als weiteren internationalen Gast gabs dann noch einen Marokkaner, der konnte aber sehr gut Deutsch.

Dann noch mit dem Marketingmanager unterhalten und gegen Mitternacht war dann Schicht im Schacht und ich bin totmüde ins Bett gefallen. Eigentlich hätte ich gestern noch auf dem neuen Server was machen sollen .. Asche auf mein Haupt.