Updates …

Viel ist passiert in den letzten zwei Wochen. Ich versuche mal hier alles einigermassen niederzuschreiben, weil sonst wĂ€re ja so ein „Internettagebuch“ sinnlos 🙂

Junggesellenabschied
Ich bin ja Trauzeuge. Wer das noch nicht wusste, der weiß es spĂ€testens jetzt. Und als Inhaber dieser Rolle darf ich den Junggesellenabschied organisieren. Sagen wir mal soviel: Es war gut 🙂 Und es gilt bei solchen Parties wie immer der Spruch: What happens at the party stays at the party on youtube.

Aber erstmal von Anfang an. Ich skizziere nur, weil sonst wĂ€re ja nicht soviel GeheimniskrĂ€merei notwendig gewesen. Ausserdem, wer nix weiß, kann nicht enttĂ€uscht werden 🙂 Angefangen hat der ganze Spass beim Jo daheim, ich hab ihn dort abgeholt. Dann durften wir erstmal feststellen, dass um die Uhrzeit gar keine Bahn nach Stuttgart fĂ€hrt (Samstags um 18 Uhr ist ja auch schon echt ausserhalb der normalen Öffnungszeiten von ZĂŒgen). Also warten wir die halbe Stunde und vergnĂŒgen uns mit dem ersten Sixpack Bier.

In Stuttgart waren wir dann erstmal ne Grundlage schaffen und zwar eine mexikanische. Sehr lecker, inkl. des Chili Tequilas. Selten sowas erlebt. Ein kleiner Tequila und alle mussten rausrennen zum Luft schnappen.

Danach die „ĂŒblichen“ Spielchen inkl. KussmĂŒnder und Unterschriften sammeln, Geld verdienen durch Verkauf von SĂŒĂŸigkeiten und Klopfern, von Bar zu Bar ziehen und dann am Ende des Abends noch irgendwie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen. Exzellent. Es gibt Bilder und Videos. Alle sehr lustig 🙂 Aber davon will und darf ich hier nix zeigen, das wĂ€re schlecht fĂŒr mein Image *G*
WohnungsĂŒbergabe
Man glaubt es kaum, aber nach gerade mal ĂŒber einem Monat haben es mein Hausverwalter und ich endlich hingekriegt die WohnungsĂŒbergabe zu machen. UnspektakulĂ€r. Da, da und da ist was kaputt. Ok. Aufgeschrieben. Fertig. Meine Klingel funktioniert sporadisch und die Gegensprechanlage nicht. Ist ja auch erst seit zwei Monaten kaputt…

Abteilungsgrillen
Obwohl ich „nur“ als Freelancer beschĂ€ftigt bin, durfte ich am Abteilungsgrillen teilnehmen. Der AL hat geladen und viele sind gekommen. Es gab lecker Fleisch, dazu Fleisch und als Nachttisch noch bissle Fleisch. Sehr gut. Und auch der kurze Regenguss hat niemanden aufgehalten, gegrillt wurde weiterhin. So lob ich mir das.

Kellerklub
Wir nĂ€hern uns der grössten Aktion der letzten zwei Wochen, nĂ€mlich der Hochzeit. Die war Samstags und am Tag davor (fĂŒr die Sherlock Holmes unter euch: Ja, das ist der Freitag) hab ich den David am Flughafen abgeholt. Zusammen mit dem Flo (der keinen Blog hat. Was ein AnfĂ€nger :)). Erstmal den David das gute deutsche Essen im Gasthaus zum gĂŒldenen M gezeigt und dann in den Kellerklub. Allerdings kam dort mir deutlich zu techno-lastige Musik. Trotzdem war es ratz-fatz 01:30 Nachts und ich hab aufs Gehen gedrĂ€ngt, weil ich am nĂ€chsten Tag noch beim Umzug meines Bruders helfen wollte.

Umzug
Der (Sams-)Tag fing frĂŒh an. Zumindest dafĂŒr das es Wochenende war. Um 9 Uhr aufgestanden und zu meinem Bruder gefahren. Dann den ganzen Vormittag irgendwelche KĂŒchenteile aus der alten Wohnung runtergetragen, ins Auto und dann in der neuen Wohnung wieder rein. Um 12 Uhr hab ich mich dann verdrĂŒckt, weil um 13:30 war ja die Hochzeit. Man sollte als Trauzeuge nicht zu spĂ€t kommen.

Hochzeit
Boah. Da könnt ich viel erzĂ€hlen. Aber da ich dann einen endlosen Roman erzĂ€hlen wĂŒrde und soviel Text dann eh keiner lesen wĂŒrde fasse ich mich kurz.

  • Ich war pĂŒnktlich da
  • Es war super. Ich hatte sogar was im Auge *wegwisch*
  • Die Feier danach ging bis zum Morgengrauen (und noch ’nen Tick lĂ€nger)
  • Fotos gibts. Die muss ich aber erst noch beim Fotografen abgreifen. Aber bis zum Wochenende hab ich die hoffentlich.
  • Bei Hamburg wohnen sehr, sehr, sehr nette Leute 🙂

Geburtstag
Der David (ja, der den ich am Flughafen aufgelesen habe) hat dann auch noch Geburtstag gehabt am Sonntag. Sehr gut. Geschenk ĂŒberreicht (Matrix-Triologie in/auf Blu-Ray). Am Abend dann noch ins Filou. Da gibts sehr viele und leckere Kroketten. Sehr gut. Empfehlenswert. Allerdings war ich doch recht mĂŒde, da die Nacht davor recht kurz war und ich noch beim Abbau (vom Hochzeitszelt) geholfen hab. Also um Mitternacht total mĂŒde ins Bett gefallen und am nĂ€chsten Morgen war dann wieder Alltag.

Ausblick

  • Am nĂ€chsten Wochenende nochmal meinem Bruder beim Umziehen helfen. Abends feiert dann der Aimer seinen Geburtstag. Sehr gut, denn den hab ich auch schon seit ein paar Monaten nimmer gesehn.
  • Am Wochenende drauf ist Besucherwochenende fĂŒrs Zeltlager der Pfadfinder. Weil ich ja keinen Urlaub hab, kann ich nur am Wochenende hin. Aber ich freu mich auf Zelte, Lagerfeuer und Gitarrenromantik 🙂
  • Das Wochenende drauf ist dann belegt mit einer kleinen Einweihungsparty in meiner Wohnung (jemand mĂŒsste da noch ordentliche Einladungen fĂŒr machen …) und der 50. meiner Tante.
  • Das Wochenende drauf (so um den 22.8.) ist dann die Sigi zu Besuch. Nich das ganze Wochenende, aber immerhin am Freitag. Das restliche Wochenende werde ich wohl zum Entspannen benutzen 🙂

Wochenend und Sonnenschein

Noch ist das Osterwochenende nicht rum, aber ich hab schon soviel zu erzĂ€hlen das ich jetzt schnell Alles niederschreiben muss, sonst geht’s verloren 🙂

Am Donnerstag hatte ich das GlĂŒck einen guten alten Schulfreund wieder zu treffen, das letzte Treffen ist schon wieder in halbes Jahr her (wie die Zeit doch rumgeht). Ich hab mich die ganze Woche tierisch gefreut und bin echt froh gewesen das er mich in Karlsruhe besucht hat.

Wir haben das klassische Vor-Feiertag-Programm durchgezogen 🙂 Um 21 Uhr ist er am Bahnhof angekommen, ich hab ihn abgeholt und wir sind dann gemeinsam in die Innenstadt. WĂ€hrenddessen schon ĂŒber Gott und die Welt geredet und dann im Lehner’s und haben gemĂŒtlich ein paar Bierle getrunken. Dann war Happy-Hour und wir haben noch ein paar Cocktails getrunken, am Besten geschmeckt haben tatsĂ€chlich der Touchdown und der Ladykiller, auch wenn diese beiden eher klassiche “Frauencocktails” sind, sie schmecken einfach lecker. Zum Mai Tai und Mojito hat es dann nicht mehr gelangt, man ist ja weder Krösus noch hat man ne Eisenleber.

In jedem Fall wurden wir um 12 Uhr von der Terasse geschmissen und haben uns dann nach Innen verlagert und dort noch bis um 3 Uhr gelabert. Herrlich, von sinnlosen Witzen bis hin zu Aerodynamik von FlĂŒgeln war alles dabei 🙂

Danach dann ins Wohnheim zurĂŒck und kurz genĂ€chtigt, da wir am Freitag vorhatten gen Heimat zu fahren, vorher aber noch eine weitere Schulkameradin zu treffen. Dorf wurden wir prima mit Hasen-Keksen verköstigt (und natĂŒrlich Kaffee) und haben uns bestimmt 3 Stunden gut unterhalten (meist ĂŒber Erziehung, Kinder und gemeinsame Schulfreunde). FĂ€rse (ist eine Teenager-Kuh, siehe Wikipedia) heißt auf englisch ĂŒbrigens “heffer”. Auch seeeehr interessant. Ich fand das bis dahin schon exzellent das Wochenende.

Am Freitag hatte dann auch noch der Flo Geburtstag, der feierte zwar keine Party, wollte aber trotzdem was unternehmen. Ungeschickt in die Quere kam dann aber der Karfreitag, an dem ja offizielles Tanzverbot herrscht. Nungut, wir haben uns dann im Kellerklub die schwedische Band “Audrey” angehört. Nicht unbedingt ein Spaßbringer (seeehr melancholisch, traurig und “moll”-ig) und nicht so mein Fall, aber zumindest nicht allzu langweilig. NOCHMAL wĂŒrde ich die mir aber nicht anhören. Nunja, der Freitag (Abend) ging dann auch schnell rum und es wurde 


Samstag. Erst mal ordentlich ausgeschlafen. Gut gefrĂŒhstĂŒckt dann den Tag sehr schön mit faulenzen rumgebracht. Am Abend dann auf die Jurten-WG gefahren (Das ist ein jĂ€hrlich an Ostern stattfindendes Zeltlager in der NĂ€he von TĂŒbingen, konzeptionell eine “normale” WG (Wohngemeinschaft) die halt zusammen mit Zelten kombiniert wird. Meist fahren die Leute also Morgens in die Firma, arbeiten fleißig und tragen zum BSP bei und kommen dann abends wieder in die gemĂŒtliche Zelt- und LagerfeueratmosphĂ€re zurĂŒck). Den ganzen Abend gut mit vielen Leuten unterhalten (einer kam gerade frisch von einem Jahr Neuseeland zurĂŒck) und endlich mal wieder Lagerfeuerluft schnuppern können. Ich hab’s wirklich arg vermisst.

Dann des Nachts wieder zurĂŒckgefahren, da ja am Sonntag morgen (also heute) ein Brunch war. Eingeladen hatte mich mein Bruder+Frau und ich fand es prima. Lecker gegessen und gut unterhalten 🙂 Irgendwie war ich das ganze Wochenende nur am Reden *g*.

Zwischendurch kamen noch zwei T-Shirts von rumpfkluft.de an. Leider ist da rote T-Shirt doch etwas arg körperbetont, so das ich es umtauschen werde gegen eine GrĂ¶ĂŸe grĂ¶ĂŸer, aber das Weiße passt prima (beide ĂŒbrigens GrĂ¶ĂŸe L). Soviel zur “Vergleichbarkeit” 😉

rumpfkluft_1 rumpfkluft_2

Jetzt, bzw. nachher, darf ich noch zur “Familiengeburtstagsfeier” vom Flo (siehe weiter oben) und mich mit Kuchen vollfressen. Exzellent. Und heute Abend gehts dann wieder ans Lagerfeuer. Mit Übernachtung diesmal. Morgen werd ich dann nochmal bissle ausruhen um dann gestĂ€rkt in die nĂ€chste Bewerbungsrunde zu starten. Helau, Alaaf und frohe Ostern.

Reflexionen

Bald gehen mir die Überschriften aus …

Also, nachdem ich drei Tage lang keinen Text geblogt habe, wird das jetzt nachgeholt. Ich versuche das einigermassen zu strukturieren

Freitag:

Übliches Schaffen, bissle Vorfreude aufs Wochenende, bissle Schiss vor dem Interview im Konsulat in Frankfurt am Montag. Der Tag verlĂ€uft unspektakulĂ€r, so um kurz vor sieben bin ich dann in die Bahn nachHolzgerlingen um dort dann doch net direkt anzukommen. Da kam mir nĂ€mlich eine viel bessere Idee die der eisdiele hatte (komisch mit dem Umlaut so): Ab in den Kellerklub und erstmal ne Runde abhotten. Da hat auch gleich ne Live-Band gespielt, die hießen .. the killerqueens oder so Ă€hnlich. Indie-Punk war das wohl, ich fands net so ĂŒberragend. Ansonsten verlief der Abend gemĂŒtlich bis ca. 3:30 und dann gings heim zum Schlafen.

Samstag:

Am nĂ€chsten Morgen dann „relativ“ frĂŒh aufgestanden, nĂ€mlich schon um 10:00. Mit meiner Mutter zur Fahrradbörse, damit die ein neues Fahrrad kriegt. FahrrĂ€der beeinflussen mich zur Zeit irgendwie extrem. Egal, hin, 70€ gezahlt, Fahrrad in Kofferraum und wieder heim. Hat keine 30min gedauert. So muss das laufen. Danach dann in den „Vorbereitungsstress“ fĂŒr die Geburtstagsfeier am Abend, alles sehr entspannt, da meine Mutter rastlos schon 95% vorbereitet hatte. Es waren keine 100%, ich musste noch die Deko, da Essen und mich zum Ort des Geschehens bringen 🙂

Der Abend war dann herrlich, (besonders das Piñata schlagen), am Ende dann noch besonders toll, da ich endlich mal wieder ein Lagerfeuer geniessen konnte. Und natĂŒrlich das Feiern bis der Arzt kommt 🙂 Um 6:00 morgens war die HĂŒtte dann geputzt und gerĂ€umt, ich wurde noch freundlicherweise heimgefahren und gerade mal 6 Stunden spĂ€ter war ich dann auch schon wieder wach. Notgedrungen. Die HĂŒtte musste ja noch abgenommen werden, das ging auch relativ fix, bis auf die Tatsache das ich den HĂŒttenschlĂŒssel daheim hab liegen lassen. Neben FahrrĂ€dern scheinen SchlĂŒssel (und das Vergessen derselben) mein neues Steckenpferd zu werden.

Ansonsten um 16:15 auf die Bahn und schon nach 4h war ich dann wieder in Schopfheim. Total erschlagen bin ich dann einfach direkt ins Bett und hab eigentlich nur noch „Die Fantastischen 4“ auf Pro7 angeguggt. Ich find den Film ganz nett. Wobei das Ende eher langweilig ist.

Montag:

Hier gibt es zwei HandlungsstrĂ€nge: Der erste erzĂ€hlt die Geschichte wie sie hĂ€tte laufen sollen und der zweite rĂŒckt das ganze an die Wahrheit ran.

Da ich ja bereits am Sonntag abend in Frankfurt angekommen bin, hab ich ruhig und gemĂŒtlich in meinem Hotelzimmer den Blockbuster des Abends geniessen können. Leider hab ich „Equilibrium“ schon gekannt, aber das macht ja nichts. Der Weckdienst des Hotels hat mich dann um 7:30 geweckt und ich bin erstmal genĂŒsslich frĂŒhstĂŒcken gegangen. Besonders die Buttercroissants haben es mir angetan.

Um 9:15 stand ich dann im Wartezimmer des amerikanischen Konsulats, legte meine 342301 Dokumente vor (inkl. des DS 2019, das ich am Samstag mit der Post gekriegt habe) und durfte nach 7,5 min dann wieder gehen. Herrlich, so muss das laufen. In Frankfurt bin ich dann noch geschwind an die Börse und hab Aktien mit einem Gewinn von ca. 1265% wieder verkauft. Exzellent.

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