UPDATE: Elektronik

Nun bin ich echt am verzweifeln. Man kann jede Menge Geld sparen wenn man hier in Amerika Elektronik kauft. Nachdem ich mir schon ueberlege ein TomTom zu kaufen, komm ich jetzt in die Verlegenheit mir ein NAS-Gehaeuse zu kaufen, naemlich das Qnap Turbo Station TS-209 Pro. In Amerika kostet es $390 (245Euro), in Deutschland 330Euro. Gut, da kommen noch Festplatten dazu, aber die kosten ja fast nichts mehr (500GB kosten 65Euro, 750GB kosten 80Euro und 1TB kostet 120Euro, da macht der Dollar keinen Unterschied). Mit Vollausstattung waeren das in Deutschland also 570Euro, hier in Amerika nur 485Euro. Wieder 85 Euro gespart. Jetzt wirds dann halt interessant mit dem Zoll und der Einfuhrumsatzsteuer. Da waere dann der Preisvorteil schon wieder futsch, bzw. kaum mehr relevant.

UPDATE:

Inzwischen gibt es eine verbesserte Version (TS 209 Pro II). Ich hab mich noch nicht durch den Text gequält um die genauen Unterschiede herauszufinden, aber vermutlich macht es dasselbe nur besser und schneller und grüner.

UPDATE 2:

Warum auch immer, aber ComputerBase hat jetzt einen Test für die TS 409 Pro (die alte Version) im Portfolio.

Und am vierten Tag erschuf Gott den Himmel ..

Weil ich aber nicht Gott bin, hab ich heute nur Test-Reports erschaffen. Genauer gesagt zwei Stück. Danach war dann Teammeeting (diesmal nur projektbezogenes Teammeeting, im Gegensatz zum Meeting am Montag, das war abteilungsweit). Dann hab ich angefangen mir aufzuschreiben wie so eine Workbench-Station aufgebaut ist (3 Kabel hier, 2 Stecker da, 8 Klemmen dort, …), da ich so ein Ding ja auch selber zusammenschrauben können muss. Irgendwie war damit dann auch der Tag komplett ausgefüllt, obwohl sich das so wenig anhört.

Deswegen erzähl ich noch bissle was zu gestern abend. Heute morgen war meine Motivation einen riesigen Eintrag zu schreiben eher gering, deshalb hole ich das jetzt nach. Um 13:30 hat das ja angefangen, zuerst mit einer Führung durch das Werksgelände. Dort hab ich dann die Füllstandsmessungsensoren, Druckmessungsensoren, die jeweiligen Fabriken dafür, das Testcenter, die „Folterkammer“ (dort wird z.B. so ein Sensor einfach mal stundenlang mit Wasser beschossen um zu schauen ob der auch dicht ist), die Elektronikfertigung und die Maschinenbauwerkstatt inkl. Werkzeugfertigung. Riesiges Gelände.

Danach kam dann ein Mann aus der Marketingabteilung und hab darüber referiert inwiefern wo und was Endress+Hauser eigentlich macht, wie Herr Endress und Herr Hauser angefangen haben, wo sie momentan stehen, wo sie hinwollen, wieso sie so im Markt positioniert sind, wie sie es halt sind und so weiter und so fort. Marketing halt 🙂 Danach durfte sich dann jeder Praktikant einmal vorstellen, da die Unternehmenssprache Englisch ist, haben die meisten auch ihren Vortrag auf Englisch gehalten. Ebenso wie ich. Unvorbereitet, da ich den nur auf Deutsch durchgespielt hatte, aber ging ja um nix und ich bin auch ganz gut damit fertig geworden.

Weiter ging die Abendplanung mit Kegeln in Höllsteinen. Dort hab ich dann Billard gespielt, da die Kegelbahn total überfüllt war mit den anderen Praktikanten. Danach gabs dann noch Essen, Tomatencremesuppe mit Croutons, kleiner gemischter Salat, Hänchenbrust mit Kroketten, Pommes, Spätzle, Brokoli, Blumenkohl (heißt auf norwegisch übrigens „Bloomkol“ und auf Englisch „Cauliflower“ und Karotten. Als Nachtisch gabs dann noch Eis mit Meringe und einen Cappucino. Das war bestimmt kein billiger Abend für E+H 🙂

Der Abend ist dann nach ein paar Gesprächen gegen 23:00 ausgelaufen, da wir ja alle wieder morgens um 8 auf der Matte stehen müssten (manche schon früher), so dass ich ca. 30min später in meiner Wohnung war und ca. ne Stunde danach auch endlich eingeschlafen bin.

Heute abend werd ich noch ein paar WG-Leute motivieren was zu unternehmen und auf meinen Geburtstag (der ja bekanntlich heute ist) anstossen. Helau. Alaaf. Feierabend!

NACHTRAG: Heute ist die Bestätigung gekommen, dass mein DS 2o19 (das Vorformular für das J-1 Visum) endlich da ist und mir sogleich zugeschickt wird. Exzellent. Wenn die das heute wegschicken ist das hoffentlich morgen schon da. Sonst wird das ECHT schwierig.

Das Ende naht…

Haja, die Klausurzeit ist rum, alle Klausuren bis auf eine sind bereits benotet (und zwar eigentlich ganz gut) und ich räume mein Zimmer in Karlsruhe. Drei Jahre lang hab ich dort genächtigt, die Regalbretter von IKEA liegen immer noch originalverpackt auf dem Tisch. Wie die Zeit vergeht, die hab ich gerademal vor 2 Jahren gekauft…

Heute kommt der ganze Kram raus, morgen dann die Elektronik (PC, Anlage) und meine Klamotten. Am Mittwoch kommt dann die – hoffentlich – letzte Fuhre und das Zimmer ist wieder jungfräulich. Dann muss nur noch jemand mit dem Sauger und Schrubber drüber, um die drei Jahre Studentenleben wieder aus dem Zimmer zu treiben.

Dann gehts nochmal ins Managementtraining (man kann den shug ja nicht so alleine lassen) und dann schon nach Schopfheim. Und dann nach USA. Und dann wieder nach Karlsruhe fürs Diplom. Vielleicht.