New York – Tag 1

Endlich ist das Wochenende da, an dem ich nach New York fliege. Wunderbar, die Vorfreude koennte kaum groesser sein. Freitag frueh ging mein Flieger, meine Kollegin hat mich zum Flughafen gefahren. Ich war natuerlich viel zu frueh da, aber das war kein Problem, hatte ein Buch um mir die Langeweile zu vertreiben. Ausserdem gab es einen Starbucks 🙂

Ab ins Flugzeug und 2,5 Stunden lang rumduesen. Anflug ueber die Freiheitsstatue und Manhatten, da war ich zu nervoes um Fotos zu machen. Ausserdem sass ich nicht am Fenster, haette also dauernd jemand im Weg gehabt. Ankunft auf dem La Guardia Flughafen und ab mit dem Bus nach Manhatten. Die Busfahrt verlief relativ ruhig, ich hab mich mit meiner Nebensitzerin unterhalten um zu klaeren wo ich genau mitm Bus aussteigen muss um dann die U-Bahn zu kriegen die ich brauche. Leider wurde der Bus aufgehalten, weil sich unbedingt jemand auf der anderen Strassenseite vom Auto hat anfahren lassen muessen und die ganze Strasse ploetzlich voller Polizei und Feuerwehr war. Irgendwann war dann auch die Ambulanz da. Nach 10min Wartezeit (ich hab mir ja ueberlegt zu Fuss weiterzugehen, aber ich wusste ja noch nicht mal in welche Richtung) war dann alles wieder klar und der Bus konnte weiterfahren.

Da der Stephan erst gegen spaeter (ca 17 Uhr) in Manhatten ankommt – jaja, das arbeitende Volk – durfte ich mich erstmal alleine beschaeftigen. Ich bin also direkt zur Central Station um mir da die famose Uhr im Mittelpunkt anzuschauen. Irgendwie hatte ich das aus diversen Filmen anders in Erinnerung. Nungut, bin also dann aus den Tiefen der U-Bahn raus und hab mich zu Fuss zum Times Square begeben. Ging relativ flott, da New York ja strassentechnisch wie ein Schachbrett aufgebaut ist. Einfach zu merken und gut zu Laufen.

Times Square selber war dann uebervoll mit Lauter Touristen, New Yorkern und Polizisten. Mindestens auf 10 Leute kam da ein Polizist. Nunja, ich bin dann mal den Broadway hochgelaufen (hoch bedeutet Norden) und wurde dann ploetzlich vom Stephan angerufen das er in 45min an der Penn Station ist. OK, krieg ich hin 🙂

Hat auch prima geklappt, wir haben uns gleich gefunden. Dann durfte Stephan den Fremdenfuehrer spielen und hat mich durch diverse spontan gewaehlte Sehenswuerdigkeiten von New York gefuehrt. Unter Anderem natuerlich Ground Zero, Little Italy, China Town, Rockefeller Center, Disney Store usw. Abercrombie & Fitch wollten wir uns auch anschauen, da war aber irgendwas besonderes los und eine Schlange um den Block rum. Nur um mir ein paar Trendklamotten anzuschauen tu ich mir das nicht an.

Der Abend sollte evtl. mit diversen Arbeitskollegen vom Stephan enden, das ging aber schief, da sich niemand beim Stephan meldet. Einmal mit Profis. Dann haben wir zwei uns halt alleine auf die Socken gemacht. Da in den meisten Bars eine „Kleiderordnung“ herrscht, musste ich noch meine kurze Hose und mein T-Shirt gegen eine lange dunkelblaue Jeans und ein Polo-Hemd tauschen.

Die beiden Bars die wir aufgesucht haben, waren einmal “Kenny’s Castaways” und danach dann “Slane”. Waehrend bei erster mir der Stephan versicherte das da schlechte Musik kommt, dafuer aber billiges Bier vorhanden ist, war bei der zweiten eher ohne Livemusik, dafuer mit Musikvideos. Bei der ersten Bar hat eine Band gespielt, Musik eher Country, vom Stil her nicht mein Ding, von der Spielweise aber lang net so schlecht wie der Rest der Gruppen die da sonst spielt. Das hat zumindest der Stephan gesagt 🙂 Dafuer war das Bier gut und nicht allzu teuer ($6).

Die Zweite Bar war dann auch gleich die letzte fuer diesen Abend, dort haben wir dann ein paar Bier genossen und als Absacker nen Wodka-Redbull. Vom Stil her hat mir die erste Bar mehr gefallen, vor allem da die Musikrichtung in der zweiten Bar dann irgendwann in die 80er abdriftete .. und zwar in die dunklen Ecken der 80er…

Bilder nach der dem „Mehr“

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Der erste Abend

Tja, wo soll man anfangen zu erzählen. Heute gings los in Richtung Praxissemester. Erster Zwischenhalt: Die Wohnung in Schopfheim, dort verbringe ich die nächsten vier Wochen. Jetzt muss nur noch ich und mein Fahrrad mit der Bahn dorthin.

Gesagt getan, auf Höhe von Horb (der Zug ging ĂĽber Böblingen – Herrenberg – Horb – Rottweil – Tuttlingen – Singen) merkte ich dann das ich den HaustĂĽrschlĂĽssel meiner Mutter noch einstecken hatte. Sehr gut. Also innerhalb eines GSM-Funklochs (das ca. die ganze Strecke dauerte) versucht meine Mutter zu informieren, die ist dann mit meinem Papa hinter mir hergedĂĽst. Treffpunkt: Singen. Sehr gut, gleich den Sonntagnachmittag meiner Eltern verplant. Gelungener Einstieg in das organisierte Leben 🙂

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