Teenage Mutant Ninja Turtles (2014)

Gestern war mal wieder Kino angesagt. Nachdem dieses Jahr eher Flaute war an Filmen die mich auch nur annähernd interessieren, gibt es nun: TMNT. Sehr gut.

Der Film hat viel Kritik gekriegt, weil die Turtles so menschlich aussehen oder weil sie anders aussehen als in allen bisherigen Filmen. Insbesondere weil die dicke Knubbelnase die sie normalerweise haben fehlt.

Sowas stört mich ja immer herzlich wenig. Der Film ist streckenweise langatmig und man wartet endlich auf die Action. Bissle fragwürdig ist auch die Tatsache (vorsicht, Spoiler), dass er „sich selbst Ninjutsu beigebracht hat um danach es seinen Söhnen beizubringen“. Ähja. Autodidaktismus ftw. Es gab aber durchaus ein, zwei witzige Szenen, insgesamt gute Unterhaltung und Mike war wie immer für ein paar gute Sprüche gut 😀

  • IMDB 6,3
  • Ich selbst würde auch 6 Punkte geben.

Sneak: Jack Ryan: Shadow Recruit

Da geht man mal wieder in die Sneak in die Schauburg, da kommt da so ein Schundfilm. Ich mein, mir sind Hollywoodblockbuster doch irgendwie lieber als Filme der bayrischen Filmförderung in Verbindung mit der französischen Gesellschaft zur Etablierung von Film Noir, aber dieser Schinken lohnt sich nicht wirklich. Blabla-Story, Keria Kneightly, die ich den ganzen Film über für Natalie Portman gehalten hab, Chris Pine (Captain Kirk) und Kevin Kostner (nunja, bei mir halt Robin Hood). Larifari, bissle Romantik, dann plötzlich Agententhriller, gemischt mit der üblichen Portion TERRORISMUS!!!!111elf und schon hat man einen Film. Imdb gibt nicht umsonst nur 6,5, ich würde sogar nur 5 geben …. den Film schaut man noch nicht mal später auf DVD.

Gravity

Gravity soll ein echt guter Film sein. IMDB sagt 8.7 (!!!), rotten tomatoes sagt 98% (respektive 89%). Also, auf in die Schauburg und ab in den Film. Donnerstags um 23 Uhr ist die Schauburg tatsächlich relativ leer.

Der Film selber ist .. .hmm … also, die Bilder sind super. Die Reflexionen in den Goldfischgläsern der Astronautenhelme sind nett, die Kameraführung ist bombastisch und die Musik passt jedesmal. Auch die Tatsache, dass es im Weltraum keine Schallübertragung gibt (nagut, ein bißchen schon), wird ab und an schön inszeniert.

Die Story ist aber .. *gähn* der Film zieht sich dann doch etwas in die Länge und manche Szenen sind dann doch sehr gequält episch. Die gute Frau Bullock z.B. rollt sich in Embrionalstellung zusammen und rotiert ein bissle in der Schwerelosigkeit der Raumstation .. puuh, danke, Schnitt.

Clooney-Schorsch trägt den witzigen Part bei und ist leider viel zu wenig beteilgt. Am Ende (SPOILERALERT) bei der Landung im Wasser wird dann auch noch kurz eine „Hilfe, Hilfe, ich ertrinke noch, nachdem ich den Weltraum, den Wiedereintritt und den Aufschlaf aufm Wasser überlebt hab“. Und dann eine bescheuerte Kolossos-Einstellung der Kamera (so von Bodennähe fast senkrecht an Sandra entlang) mit pompöser-szenischer Hymne. Hachja.

Ich geb dem Film allerhöchstens eine 6, wenn man furchtbar nett sein will ne 6,5. Das ein Film zum HD angeben, den kann man einfach ohne Ton im Hintergrund laufen lassen.

Kinokritik: Cloud Atlas

Gerade lümmel ich in Helsinki rum und vorgestern abend hatte ich Zeit. Allerdings war ich unmotiviert irgendwas größeres zu unternehmen, geschweige denn mir für Donnerstag Abend was zu suchen.

Also, im Kino war ich schon ne ganze Weile nicht mehr, grad noch ein Grund mehr da was nachzuholen. Die Wahl war zwischen „The Great Gatsby“, „The Lone Ranger“ und „Cloud Atlas“.

Lone Ranger hab ich gleich aussortiert, die Kritiken sagen alle, dass der Film nicht besonders ist. Und irgendwie mag ich gerade auch Johnny Depp nicht. Zwischen Gatsby und Atlas wars ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gewonnen hat dann Cloud, weil ich bei Gatsby schon das Buch gelesen hatte 🙂

Alles in allem ist der Film ganz schön lang. Und ganz schön durcheinander. Ich schieb es einfach mal darauf, dass ich müde war, dass ich teilweise echt nicht mehr folgen konnte. Beeindruckend war aber auf jeden Fall, wie z.B. Tom Hanks in diversen Rollen komplett unterschiedlich rüber kam, quasi zum ersten Mal hab ich einen Schauspieler gesehen, der auch mehrere Rollen gespielt hat. Meist werden die Schauspieler immer in dieselben Rollen geworfen, diesmal durften alle zeigen was sie so können. Besonders gut fand ich den Teil der Geschichte der in 2012 stattfand, als Cavendish im Altersheim versucht zu fliehen und Soylent Green spoilert 🙂

Ich würde dem Film eher so eine 7 (von 10) geben, weil da doch arg viel Geschichte untergebracht wird. Hier wäre ein Mehrteiler mal eher angebracht 🙂

Kino – Django Unchained

Der letzte Beitrag zum Thema Kinofilm ist schon so lange her, dass ich gar nicht mehr weiß wann. Geschweige denn den Beitrag dazu finde 🙂

Anyway, ich war im Kino. In „Django Unchained„, dem neuen Film von Quentin Tarantino. Ich muss sagen: Der Film gefällt. Nicht Kultstatus-gefällt, aber empfehlenswert-gefällt. Zur Handlung schreib ich mal nichts, das kann man in der Wikipedia nachlesen, aber es ist halt ein typischer Tarantino-Film. Verquer, blutig, actionreich und teilweise bescheuert. Sehr irritierend sind manchmal die Musikstücke die zur Untermalung gewählt worden sind. Ein Rap-Song inmitten von Mississippi ist erstmal verstörend 🙂

Ansonsten sind alle Schauspieler gut gewählt, passen zu den Rollen, spielen gut (sogar der DiCaprio) und nach drei Stunden war ich auch wieder raus aus dem Kino.

Der einzige Nachteil an dem Film ist seine Länge. Da hätten zwei Stunden auch gereicht. Durch die Länge fühlte sich der Karlsruher Kinobetreiber dazu gezwungen eine 15min Pause mitten im Film reinzuquetschen. Ich hasse sowas. Wer die drei Stunden nicht seine Blase im Zaum hat, dem hilft auch keine 15min-Pause zwischendrin.