Exchange, Anhänge und Thunderbird
Ich hab des Öfteren Probleme mit Dateianhängen von E-Mails, wenn ich diese per Thunderbird abrufe. Meist fehlen an der Datei ein paar Bytes, so das diese "kaputt" ist. Wenn ich allerdings über die Weboberfläche des Exchange meine Anhänge runterlade, dann sind diese in Ordnung. Liegt also an Thunderbird*. Oder so. In jedem Fall gibt es eine Lösung:
- Öffne die Einstellungen (Bearbeiten > Einstellungen)
- Gehe zum "Erweitert"-Reiter
- Klicke auf "Konfiguration bearbeiten"
- Benutze 'mail.server.server' als Filter
- Such den Eintrag für den Exchange-Server
- In meinem Fall war es mail.server.server2
- Erstelle einen neuen Eintrag vom Typ "Boolean"
- Der Name des Eintrages ist: mail.server.server<number>.fetch_by_chunks, der Wert ist "false"
- bei mir war es dann: mail.server.server2.fetch_by_chunks=false
Quelle: http://gregs-obligatory-blog.blogspot.com/2007/12/thunderbird-exchange-imap-workaround.html
* Thunderbird macht es wohl richtig, d.h. RFC-konform, nur der liebe Herr Exchange meint es halt gut mit den Leuten: https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=92111
Openoffice 3.1.1 + Ubuntu
Nachdem ich bereits erklärt habe, wie man Openoffice 3.1 installiert, hatte ich jetzt das Problem, das viele Icons gefehlt haben (bei 3.1.1). Dies lässt sich insofern beheben, indem man einfach das Paket openoffice.org-style-oxygen installiert.
Quelle: Ubuntuusers Forum - Problem mit Open Office 3.1.1 Icons
FileZilla & proftpd, Teil 3
So, endlich hat es die neuste Version (1.3.3-rc1) in den portage-tree von Gentoo geschafft. Allerdings gingen dann wieder die TLS-Verbindungen nicht. Grund des ganzen:
TLSOptions
The NoSessionReuseRequired option has been added. As of ProFTPD 1.3.3rc1, mod_tls only accepts SSL/TLS data connections that reuse the SSL session of the control connection, as a security measure. Unfortunately, there are some clients (e.g. curl) which do not reuse SSL sessions.
To relax the requirement that the SSL session from the control connection be reused for data connections, use the following in the proftpd.conf:
<IfModule mod_tls.c>
...
TLSOptions NoSessionReuseRequired
...
</IfModule>
Quelle: http://proftpd.org/docs/RELEASE_NOTES-1.3.3rc1
FileZilla & proftpd, Teil 2
Es gibt wohl gerade wieder Probleme mit der Kombination von FileZilla und proftpd:
http://forum.filezilla-project.org/viewtopic.php?f=2&t=7688
Jetzt hab ich auf dem Gentoo-Server zwar die "passende" Version dafür das es funktionieren sollte, aber irgendwie macht es trotzdem noch Zicken. Seit Ende Juli gibt es zwei neue Versionen von proftpd (1.3.3rc1 und 1.3.2a), allerdings noch keinen offiziellen ebuild. Es gibt aber einen inoffiziellen (Bug #276371), der bei mir zwar kompiliert, aber keinen lauffähigen proftpd erzeugt. Allerdings war das eine 3min-Hau-Ruck-Aktion, mit ein bißchen Geduld geht da sicher mehr
Bleibt also wieder die alte Lösung: Server updaten oder FileZilla downgraden
Animiertes Gif mit ImageMagick
Hauptsächlich, damit ich das nicht dauern selber nachschlagen muss:
convert -delay 30 -loop 0 -resize 500x500 *.jpg animiert.gif
- delay: Pause zwischen den Bildern in 100stel Sekunden (100 Einheiten = 1 Sekunde)
- loop: wie oft die Bilderabfolge wiederholt werden soll. 0 steht hier für "dauernd"
- resize: verkleinert das Bild so, das es in einen Rahmen von 500x500 passt
Gentoo – portage & python
Gerade über ein Problem gestolpert. Hab ein emerge -avuD world gemacht und danach war dann irgendwie "alles" kaputt:
import: unable to open X server `' @ import.c/ImportImageCommand/367.
/usr/bin/emerge: line 8: try:: command not found
import: unable to open X server `' @ import.c/ImportImageCommand/367.
/usr/bin/emerge: line 11: syntax error near unexpected token `('
/usr/bin/emerge: line 11: ` def exithandler(signum,frame):'
Letzendlich beschreibt [2] genau das Problem und liefert auch gleich die Lösung:
- Den Kernel auf die Version 2.6.30-r* (irgendwas in dem Kernel erlaubt kaskadierende Shebangs .. it will fix it
)
-
rm /usr/bin/python && ln -s /usr/bin/python2.6 /usr/bin/python
Ein Hack, aber wirksam
Quellen:
- [1] http://www.jonm.co.uk/Linux.html
- [2] http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-786408.html
- [3] http://bugs.gentoo.org/279915
UPDATE:
Erstmal für mich das Script das man löscht:
~> cat /usr/bin/python
#!/bin/sh
# Gentoo Python wrapper script
[[ "${EPYTHON}" =~ (/|^python$) ]] && EPYTHON="python2.6"
"${0%/*}/${EPYTHON:-python2.6}" "$@"
in >=app-admin/eselect-python-20090804 ist das Problem behoben
Quassel – Client vom Server aus trennen
Hatte am Wochenende wieder das Problem, dass ich einen Quassel-Cient (kennt ihr von hier) zuviel laufen hatte. Zwar kann Quassel dies ohne Probleme handhaben, nur markiert mir dieser Client das aktuelle Fenster immer als gelesen, so dass ich nix mitkrieg in diesem Channel. Aber wie trennt man den Client wenn man keinen Zugriff auf den Client-PC hat? Ganz einfach: Zuerst findet man raus, von welcher IP bzw. URL der Client sich konnektiert. In meinem Fall war das einfach
~ netstat --numeric-ports -W | grep 4242 tcp 0 0 meinserver.de:4242 derersteclient.de:1348 VERBUNDEN tcp 0 0 meinserver.de:4242 derzweiteclient.de:53575 VERBUNDEN
dann nutzt man tcpkill. Das tötet einfach alles was an TCP/IP von diesem Host kommt. Find ich gut
~ tcpkill host derzweiteclient.de tcpkill: listening on eth0 [derzweiteclient.de] 213.*.*.* - 212.*.*.*:50937: R 1398992140:1398992140(0) win 0 213.*.*.* - 212.*.*.*:50937: R 1398992260:1398992260(0) win 0 213.*.*.* - 212.*.*.*:50937: R 1398992500:1398992500(0) win 0 212.*.*.*:50937 - 213.*.*.*:22: R 2312272914:2312272914(0) win 0 212.*.*.*:50937 - 213.*.*.*:22: R 2312273916:2312273916(0) win 0 212.*.*.*:50937 - 213.*.*.*:22: R 2312275920:2312275920(0) win 0 CTRL^C
ACHTUNG: Man sollte tunlichst das nicht vom "derzweiteclient.de"-PC machen, weil man sich damit komplett aussperrt. tcpkill läuft solange bis man es abbricht, in der Regel reichen schon 3-5 Sekunden für Quassel zum disconnecten.
Man kann das optimieren mit der Port-Angabe, z.B.: tcpkill host derzweiteclient.de port 4242. Einfach mal bei tcpdump nachlesen was es alles für Optionen gibt.
Ubuntu + Openoffice 3.1
Weil es schon ne Weile die 3.1er Version gibt, und standardmässig nur die 3.0 installiert wird, hier eine kleine Hilfestellung:
- Hinzufügen der Quelle zu den /etc/apt/sources.list
deb http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ubuntu jaunty main
deb-src http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ppa/ubuntu jaunty main - Dann noch den passenden Schlüssel hinzufügen:
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 60D11217247D1CFF - Updaten & Upgraden
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
Postbox unter Linux
Ich mag Postbox. Leider gibt es (noch) keine native Linux-Version. Aber unter WINE läuft es bisher prima. Hier eine kleine Anleitung für (K)Ubuntu:
- Wine installieren (neuste Version, siehe hier)
- Postbox herunterladen und über WINE installieren, z.B.
wine postbox-1.0b12-win32.exe
- Danach einfach nur Postbox mittels WINE starten, z.B.
/usr/bin/wine ~/.wine/drive_c/Programme/Postbox/postbox.exe
Funktioniert. Ein paar grafische Bugs gibt es, aber bisher klappt alles wie gewohnt und sehr stabil.
UPDATE: Ok, kleines Problem existiert doch. Beim Verfassen von E-Mails sieht es so aus:

Ist aber nur ein Darstellungsfehler, die E-Mails sind trotzdem "richtig" und "lesbar".