Mora – Den som inga byxor har, han får gå med rumpan bar

„Geht nach Mora“ – so hieß es im lonely planet. Nunja, zumindest beim Midsommar solls da echt knalle abgehen. Dem Midsommar widme ich aber einen eigenen Beitrag, also gehts jetzt erstmal nur um Mora.

Mora ist alt. So richtig. Erste Funde belaufen sich sogar auf 4000 vor Christus. Die ersten Gebäude gabs dann im 7. Jahrhundert. Aber genug über alte Geschichte, kommen wir zum Punkt warum Mora so berühmt ist in der schwedischen Geschichte:

Der olle König Vasa, war ja nicht immer König. Und Schweden war nicht immer Schweden. Gerade rund um 1520, kurz vor der Inthronisierung von Gustav waren gerade die Dänen als ungeladene Gäste zu Besuch. Gustav wollte einen Aufstand organisieren, aber die meisten Leute hatten keine Lust. Erst als die Kunde vom Stockholmer Blutbad in Mora ankam, entschieden sie die Bewohner für einen Aufstand und schickten ihre besten zwei Skiläufer hinter Gustav Vasa her, der inzwischen Richtung Norwegen aufgebrochen war. Diese Verfolgungsjagd heißt „Vasaloppet“ und war eine der Wegbereiter zum schwedischen Befreiungskrieg. Der Wasalauf wird inzwischen regelmässig im März durchgeführt, sozusagen als Andenken.

Getroffen habe ich da im Hostel zuerst eine Deutsche und eine Schweizerin, danach dann (an Midsommar) noch ein dutzend Deutsche, drei Inder und einen Schweizer (genau genommen hat die Hostel-Deutsche (Name von der Redaktion geändert :)). Mit denen dann sogar eine Runde Schwedenschach gespielt und danach noch ne Runde Flunkyball. Und wir haben dann noch das weltberühmte Surströmming probiert. Dazu aber später ein eigener Artikel.

Nunja, ansonsten hat Mora aber ausser Landschaft nichts zu bieten. Nett, schön, idyllisch, angenehm (im Sommer) und voller Mücken. Nunja, Wasser halt. Und für ne Woche deutlich zuwenig Attraktionen: