Verkehrserziehung

Neben Schulterblick, Einparken und Schalten lernt man in der Fahrschule auch das man, bevor man die Autotür aufmacht, nochmal einen Blick in den Spiegel wirft, um sich zu vergewissern ob noch ein Verkehrsteilnehmer kommt.

Nunja. Eigentlich. Passieren kann trotzdem ne Menge. Zum Beispiel in meinem Fall:

Ich radel gemütlich eine 30er-Zone lang, halte an einer roten Ampel an, warte auf Grün und biege dann auf die Karlsstraße ab. Vor mir ist ein dicker fetter schwarzen VW Toureg (großes, großes Auto). Der fährt an dem parkenden roten Smart vorbei. Ich auch. Und plötzlich lieg ich aufm Rücken auf der Straße zwischen den Schienen der Straßenbahn.

Ich vermute folgendes: Ich wurde, bedingt durch ein voluminöses Auto das direkt vor mir fuhr, übersehen. Nun, nichtsdestotrotz, ich lag auf der Straße, mein Fahrrad kurz vor mir und die total perplexe Besitzerin des Autos kam auf mich zu. Aus dem Geschäft nebendran stürmte auch der Besitzer und wollte „nach dem Rechten sehen“.

Aber mir gings gut, mein Ellbogen hat ein paar Schrammen, das Fahrrad hat nichts abbekommen (ausser bissle Gummiverlust am Handgriff) und einen Schock hatte ich in dem Sinne auch nicht. Alles safe. Mir gehts gut. Danach war ich im Maredo und hab lecker Mittagstisch gehabt. Juchee. Und ein Eis 🙂

Fazit:

  1. Auch wenn man guggt, kann noch viel passieren.
  2. Das Glück ist mit denen die Glück haben
  3. Ein Smart hat Türen
  4. Besser dort fahren wo wenig Verkehr ist

Ein Gedanke zu „Verkehrserziehung“

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